Griechenland,  Schweiz

Peloponnes – Ein Stück vom Paradies


Nach unserer Zeit auf Kreta schlagen wir den Weg aufs griechische Festland ein. Unser Ziel ist die Region Peloponnes – und ich spoiler direkt: Es wird das Highlight unserer Reise! Diese Region überrascht uns mit ihrer Vielfalt, ihren atemberaubenden Landschaften und wunderschönen Orten. Wir fühlen uns hier wirklich wie im Paradies.

Wenn ich mir einen Traumort backen könnte, würde er genau so aussehen wie dieser wundervolle Platz am Strand, an dem wir mehrere Nächte verbringen. Unser Stellplatz liegt direkt in den Dünen mit Blick aufs Meer. Hier können wir stundenlang am Strand entlanglaufen, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Es ist ein Gefühl von völliger Freiheit und Glückseligkeit. Die Dünen laden uns ein, sie zu durchstreifen, und wir entdecken sogar seltene Dünenwälder. Im Frühjahr kommen hier die Meeresschildkröten an den Strand, um ihre Eier abzulegen – ein magischer Ort.

Weiter geht es nach Olympia, den geschichtsträchtigen Ort, an dem die ersten Olympischen Spiele der Antike ausgetragen wurden. Die Atmosphäre ist beeindruckend, und wir würden gerne diese Stätten weiter erkunden und in die Tradition dieses besonderen Ortes einzutauchen – leider ist der 2. Weihnachtsfeiertag und somit keine Besichtigung möglich, von außen können wir uns trotzdem ein gutes Bild machen und u.a. das alte Stadion ansehen.

Ein weiterer Höhepunkt ist ein Spot oberhalb von Patras, wo wir das erste Mal weitläufige Felder in Griechenland sehen. Zu Füßen der Berge breitet sich eine sanfte Ackerlandschaft aus, durchzogen von kleinen Feldwegen. Im Hintergrund ragen schneebedeckte Gipfel in den Himmel – ein Bild wie aus einem Gemälde. Doch hier gibt es auch eine Herausforderung: Die Scheunen in der Gegend werden von Herdenschutzhunden bewacht, was uns mit unseren beiden Hunden etwas vorsichtiger macht. Wir finden eine Route, die uns immer mit genügend Abstand zu den Hunden entlangführt, und das klappt wunderbar. Zwar warnen sie uns aus der Ferne, aber solange wir auf dem Parallelweg bleiben, ist alles in Ordnung.

Für Silvester wählen wir den Kerkini-Nationalpark im Norden Griechenlands. Langsam beginnt unser Rückweg, und wir suchen einen ruhigen Ort, fernab großer Städte, da unser Hund Luke sehr geräuschempfindlich ist. Der Nationalpark erweist sich als perfekte Wahl: Wir spazieren entlang des Sees und bewundern die riesigen Walnussbaumplantagen. Am Abend ist es herrlich ruhig – nur das Heulen der Schakale durchbricht die Stille. Luke schläft tief und fest, und um Mitternacht hören wir nur ein paar vereinzelte Böller in der Ferne. Es ist das entspannteste Silvester seit Jahren für uns.

Jetzt treten wir langsam die Heimreise an. Über Bulgarien, Rumänien und Ungarn machen wir uns auf den Weg zurück. Doch die Erinnerungen an den Peloponnes bleiben: Diese Region zeigt, wie atemberaubend schön die Welt sein kann.

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